An die Menschen dieser Welt



Lieber Freund, Liebe Freundin

Am Ende dieses sehr besonderen Jahres 2020 ist es mir ein Bedürfnis, mich an Dich zu wenden, wo auch immer Du auf dieser Erde lebst, und wie auch immer Du die vergangenen 12 Monate erlebt hast. Falls Du das liest, wisse, dass ich Dich als Freund sehe … als jemanden, der mir wichtig und wertvoll ist. Vielleicht kennen wir uns, vielleicht auch nicht. Es spielt keine Rolle, denn ich weiss, wir sitzen alle im selben Boot. Und sollten wir untergehen, tun wir das gemeinsam. Aber untergehen werden wir nicht, selbst wenn man das angesichts der gegenwärtigen Umstände, insbesondere der Corona-Pandemie, manchmal meinen könnte.

Weisst Du, das Corona-Virus ist nicht unser Feind. Es ist ein Teil des Lebens, Teil einer grossen Symbiose. Es hat nicht die Absicht, uns zu schaden. Es ist einfach seine innewohnende Bestimmung, sich zu vermehren. Dass es dies zurzeit so unkontrolliert tun kann, liegt daran, dass wir ein Umfeld geschaffen haben, das ihm dies erlaubt. Wir haben das Immunsystem unserer wunderbaren Mutter Erde und das unseres eigenen Körpers dermassen geschwächt und in Dysbalance gebracht, dass wir kaum mehr in der Lage sind, die natürliche Ordnung und unsere Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Die Natur hält mit ihren vier Elementen alles für uns bereit, was wir für ein gesundes Leben brauchen oder was wir zur Heilung benötigen. Wir jedoch haben die Böden, welche dazu bestimmt sind, uns mit gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen, vergiftet … genauso wie das Wasser, das wir so dringend brauchen – Du weisst ja, unser Körper besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser – und die Luft, die uns mit Sauerstoff und dem lebenswichtigen Prana (Lebensenergie) versorgt. Wie um Himmels willen, soll unser Körper da in der Lage sein, ein gesundes Immunsystem bereit zu stellen, das unter normalen Umständen problemlos mit Viren umgehen kann?

Und nun meinen wir, dieses Virus mit allen Mitteln bekämpfen zu müssen und denken, dass eine Impfung alle Probleme löst. Das wird nicht der Fall sein – noch einmal, nicht das Virus ist das Problem. Das Gebot der Stunde ist, die natürliche Ordnung in jedem Bereich des Lebens wieder herzustellen. Das ist schon längst überfällig, und wir haben genügend Vorwarnungen von der Natur erhalten. Wenn wir das jetzt nicht tun, wird eine nächste Pandemie oder irgend eine andere ‚Katastrophe‘ auf uns zukommen … so lange, bis wir den Aufschrei von Mutter Erde endlich hören, ihn ernst nehmen und aus Liebe zu Ihr und allem Leben die Dinge wieder ‚in Ordnung‘ bringen. Wir müssen das Leben in eine Natürliche Ordnung zurückführen, so dass wir wieder gesunde Nahrungsmittel essen, sauberes Wasser trinken und reine Luft atmen können. Das hat sehr viel mit Wertschätzung und Dankbarkeit zu tun. Und genau diese Dankbarkeit setzt den Fluss der Liebe in Gang.

Bei der Bewältigung dieser Krise geht es gänzlich um LIEBE. Denn was wir lieben, das hegen und pflegen, das behüten und beschützen wir. Und ist es nicht auch das, was wir alle am meisten brauchen und das vielen Menschen zurzeit so fehlt?

Ich wünsche uns allen, dass wir mit Hilfe dieses kleinen Virus erkennen, wie sehr wir alle mit der Natur und miteinander verbunden sind, wie abhängig wir von einem gesunden Ökosystem sind und was im Leben wirklich wichtig ist, was wirklich zählt. Jede Veränderung beginnt im Bewusstsein. Alles andere kommt danach.

Es klingt vielleicht banal, aber es sind die einfachen, jedoch höchst wertvollen Dinge, die unser Herz berühren und die uns schlussendlich aus der Krise führen werden. Niemand kann sie kaufen, sie sind unbezahlbar. Aber jeder kann sie schenken und wird reich belohnt.


DANKBARKEIT

Ehre die Natur, behüte und beschütze sie und sei dankbar für alles, was sie Dir schenkt. Genau wie Du wird auch jedes andere Lebewesen diese Dankbarkeit spüren und durch Deine Wertschätzung berührt.


DAS LEBEN UMARMEN

Lass es Dir nicht nehmen, das Leben und deine Liebsten zu umarmen. Und vergiss nicht, dass eine Umarmung auch jenen gut tut, die Dir vielleicht nicht so vertraut sind.


LÄCHELN

Begegne dem Leben mit einem Lächeln. Selbst wenn die Dinge schwierig sind und einige Menschen müde sind, Dir ein Lächeln zu geben. Schenk ihnen Deines, denn niemand braucht ein Lächeln mehr als der, der keines mehr zu geben hat.


SINGEN

Sei fröhlich und begrüsse den Tag mit einem Lied. Singen und Lachen vertreibt die Sorgen und Ängste … und es verbindet Dich mit deiner Dir innewohnenden Göttlichkeit.


BETEN

Habe keine Hemmungen, zu beten … und denke daran, dass das schönste Gebet jenes der Dankbarkeit ist.


LIEBEN

Liebe von ganzem Herzen und schenke allem und jedem Deine Zuneigung. Es gibt keinen einzigen Teil des Lebens, welcher durch Deine liebevolle Zuwendung nicht angehoben wird.

In diesem Sinne wünsche ich Dir von Herzen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein verheissungsvolles Neues Jahr!

Karin Fuchs-Häseli
Co-Founder & CEO

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